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Süchtig nach dem iPhone

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Die wachsende iPhone Sucht

Die Sucht nach dem iPhone ist schon lange kein Problem mehr, dass nur Kinder oder Jugendliche betrifft. Erwachsene sind gleichermaßen betroffen, auch wenn diese das nur zu gerne leugnen.

Hat man das iPhone auf dem Weg zur Arbeit zuhause vergessen, dreht man durchaus noch mal um, um es zu holen. Ob beim Essen, im Bad oder auf der Couch, das iPhone ist immer dabei. Viele fühlen sich nackt oder unvollständig, wenn sie es nicht greifbar haben. Das alleine ist schon bedenklich. Wir neigen aber zudem noch zu einer Überbenutzung. Tony Fadell, gilt als Erfinder des iPod und war ein wichtiger Mitentwickler beim iPhone.

Er fordert nun Apple in einem offenen Brief dazu auf, etwas gegen die iPhone Sucht, also die süchtigmachenden Aspekte der smarten Geräte zu tun. Das iPhone habe unser Leben verändert, nun sieht er Apple auch in der Veranwortung etwas gegen die stetig wachsende Überbenutzung der Geräte zu tun.

Bild: colourbox.com

Realitätsverlust durch Smartphone-Nutzung

Psychologen warnen immer wieder vor der Suchtgefahr, die speziell Smartphones mit sich bringen. Denn für viele Besitzer ersetzt das Smartphone nach und nach die Realität. Sie lassen sich immer besser in unser Leben integrieren –den zu jeder Lebenslage gibt’s die passende App.

Den Nutzen stellen die iPhone oder generell Smartphone Besitzer kaum in Frage. Eine amerikanische Studie beweist, dass Smartphones wie das iPhone sich sogar negativ auf unser Sozialverhalten auswirkt.

Fadell vergleicht den Smartphone-Konsum mit gesunder Ernährung. Hier haben Forscher ermittelt welche Mengen von welchem Lebensmittel gut sind und welche nicht, das gleiche bräuchte man für die „digitale Nahrung“ auch. Also quasi eine digitale Waage für unser Smartphone-Leben.

Möglichkeiten der Suchtreduzierung

Nutzer müssen erkennen können, wie sie ihre Geräte benutzen. „Dazu muss Apple den Leuten erlauben, ihre digitalen Aktivitäten im Detail zu überwachen und das über alle Geräte hinweg“, so Fadell. Wenn Apple entsprechende Funktionen einbauen würde, haben die Nutzer die Möglichkeit ihr Verhalten zu analysieren und zu verändern. Oder aber beispielsweise die Möglichkeit das iPhone in einen „nur lesen“- oder „nur hören“-Modus zu versetzen, könnte ebenfalls die Sucht reduzieren.

Die Entwicklung solcher Tools wäre nicht schwer und nicht übermäßig teuer, sagt Fadell. Außerdem glaubt er auch nicht, das Apple durch solche Maßnahmen Kunden verliert. „Sein Geschäftsmodell basiert nicht darauf, dass die Nutzer mehr Zeit mit ihren Geräten verbringen.“ Vielleicht könnte Apple dadurch sogar mehr Geräte verkaufen, weil so eine mögliche (Selbst)Kontrolle eben auch Sicherheit vermittelt.

Quelle: heise.de

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