BlogIT

Der Blog von hello-it

Milliroboter soll Medikamente im Körper transportieren

| Keine Kommentare

Milliroboter wird die Medikamentenplatzierung im Körper ermöglichen

Forscher des Max-Planck-Instituts haben einen vier Millimeter großen Roboter entwickelt, dieser soll Medikamente im Körper genau dort platzieren wo sie benötigt werden. Bei der Entwicklung des Milliroboters haben sich die Forscher an Vorbildern aus der Natur orientiert.

Als Kind habe ich wahnsinnig gerne die Serie „Es war einmal …“ gesehen. Der Erzähler war der berühmte Maestro mit einem langen weißen Bart, der all die Dinge, die Kinder interessieren, anschaulich erklärt hat. Die Zeichentrickserie, die Interesse wecken und Wissen vermitteln wollte, wurde zwischen 1978 und 2015 ausgestrahlt. Insgesamt gab es acht Serien mit insgesamt 190 Folgen. An eine Serie kann ich mich besonders gut erinnern: das Leben.

In dieser Serie ging es nur um den Körper des Menschen und wie er funktioniert. In den kurzen Filmen düsen viele kleine Zeichentrickmännchen durch den gesamten Körper und verrichten ihre ihnen zugeteilten Aufgaben. Genau dieses Bild habe ich im Kopf gehabt, als ich für diesen Beitrag zum Milliroboter im Netz recherchiert habe.

Klare Unterschiede zu anderen Kleinstrobotern

Den magnetisch gesteuerten Milliroboter entwickelten Wissenschaftlern für Intelligente Systeme im Max-Planck-Institut in Stuttgart. Seine Beweglichkeit und die verschiedenen Formen der Fortbewegung, zwischen denen er folglich hin und her wechseln kann, machen ihn absolut einzigartig. Der Milliroboter kann schwimmen, krabbeln und springen, aber das ist noch nicht alles, er kann sogar Lasten tragen. Seine Aufgabe soll in der Zukunft sein, Medikamente im menschlichen Körper genau dort zu platzieren, wo sie benötigt sind.

Inspiriert ist der Milliroboter durch Quallen, Larven und Raupen. Im Gegensatz zu anderen Kleinstrobotern, die auf schwierigem Terrain schnell an ihre Grenzen kommen, kommt der Milliroboter durch die Änderung seines Fortbewegungsmodus trotzdem gut vorran. Vier Millimeter, flach und rechteckig geformt aus weichem elastischen Polymer. Gesteuert über eine Magnetfeld. In der Polymerschicht sind magnetische Partikel eingebettet, hierdurch kann die Form von außen verändert und der Roboter bewegt werden.

„Wir wollen ihn bei minimalinvasiven Eingriffen am Patienten einsetzen“, sagte Metin Sitti, Direktor der Abteilung für Physische Intelligenz, „entweder, indem der Patient den Roboter schluckt oder wir ihn durch eine kleine Öffnung in der Haut in den Körper einführen. Von dort könne sich der Roboter dann durch den Verdauungstrakt bewegen oder durch die Blase oder bis zum Herz.“

Quelle: heise.de

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


*

code

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

WP to LinkedIn Auto Publish Powered By : XYZScripts.com