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Android P bietet digitale Barrierefreiheit

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sogarAndroid P – Barrierefreiheit in der digitalen Welt

In Android P gibt es neue Funktionen, diese sollen vor allem Anwendern mit Behinderungen die Bewältigung des Alltags erleichtern. Für Entwickler gibt es viele verbesserte Werkzeuge und neue Attribute für Tests.

Bild: pixabay.com
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Grundsätzlich erreicht man mehr User umso einfacher und barrierefreier eine App gestaltet ist. Es gibt aber auch Menschen, die sind zwingend auf solche Apps angewiesen, genau für diese ist Android P. Es soll mit seinen Neuerungen Anwendern und auch Entwicklern gleichermaßen das Leben erleichtern.

Die Softwarefunktion Sound Amplifier bietet schwerhörige Nutzern die Möglichkeit das Smartphone als Hörgerät zu nutzen. Der Nutzer braucht hierzu nur sein Smartphone und Kopfhörer damit Umgebungsgeräusche unterdrückt werden.

Sound Amplifier für Menschen mit beeinträchtigem Hören

Diese Funktion ist nicht nur bei Gesprächen in lauter Umgebung eine große Hilfe. Es findet auch in anderen Alltagssituationen Einsatzmöglichkeiten, wie beispielsweise dem Fernsehen. So beschallt man, bei der Lieblings-Fernsehserie, nicht die gesamte Nachbarschaft.

Die Bedienung ist einfach, über zwei Schieber auf dem Display des Smartphones regelt man „Loudness“ und „Tuning“. Man kann jedes Ohr getrennt ansteuern beziehungsweise regeln. Das Smartphone nimmt dann über das Mikrofon den Ton auf, schickt das gehörte durch Multiband-Compressor und Limiter, und spielt dann das Ergebnis über die Kopfhörer aus.

Android P für die Feinmotorik-Unterstützung

Die Gboard Tastatur von Android P wird zudem die Eingabe des Morsealphabets unterstützen. Eine große Erleichterung für Menschen, die in der Feinmotorik ihrer Hände und Finger beeinträchtigt sind. Für diverse Gesten wie das Ein- und Ausschalten des Smartphones, Sperren des Displays, Lautstärkeregelung, etc. soll zukünftig das Accessibility Menu leichter machen, insbesondere die einhändige Bedienung.

Spachausgabe in Android P

„Select to Speak ist für jene konzipiert, die schlecht oder überhaupt nicht lesen können. Die Sprachausgabe liest, sogar Texte die in Bildern erscheinen, vor. Animationen lassen sich vereinfacht deaktivieren. Die Einstellungen der Vibration wird man außerdem verfeinern und somit sogar gliedern können. Ausserdem werden Farbkorrekturen und Farbumdrehungen möglich sein, regelbar sind diese dann über die Lautstärke-Tasten.

Aktion Mensch hat eine Liste guter Apps für Menschen mit Behinderung zusammengestellt, diese Liste finden Sie hier.

Quelle: heise.de

 

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