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Vergünstigter Akkutausch für Apples iPhone

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Vergünstigter Akkutausch bei vielen iPhone Modellen

Schon seit längerem häufen sich Berichte und Klagen von Apple-Nutzern mit älterem iPhone darüber, dass die Geräte gedrosselt seien. Die erste Drosselung wurde mit iOS 10.2.1 vorgenommen. Diese sollte beheben, das bei Kälte das iPhone plötzlich ausgeht. Das System testet, ob ein Akku nahezu leer, alt, oder kalt ist – trifft hiervon etwas zu, fährt daraufhin dann den Prozessor zurück. Hiervon sind das iPhone 6, iPhone 6s und iPhone SE.

Ähnlich verhält es sich mit dem iPhone 7 seit dem Release von iOS 11.2. Apple gibt offen an, dass ein derartiges Feature auch weitere iPhone Generationen betreffen könnte. Seit iOS 11.2 verhält es sich beim iPhone 7 leider ähnlich. Apple teilte hierzu mit, dass von dieser Problematik auch weitere iPhone Generationen betroffen sein können.

Bild: apple.com

Welche Geräte kommen für den vergünstigten Akkutausch in Frage?

Apple unterteilt die Geräte für den Akkutausch in zwei Kategorien ein. In der ersten Kategorie sind folgende Geräte: iPhone SE, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus sowie iPhone X. Diese Geräte der ersten Kategorie werden für 29 Euro mit einem neuen Akku ausgestattet. Für alle anderen Modelle werden 89 Euro bei einem Akkutausch fällig.

Die seit Jahresbeginn 2018 laufende 29-Euro-Aktion gilt bis zum 31. Dezember 2018.  Wer noch Garantie (1 Jahr) für sein iPhone hat oder die AppleCare+ Geräteversicherung abgeschlossen hat, für den ist der Akkutausch kostenfrei. Apple weist darauf hin, dass der Akku je Gerät nur einmal vergünstigt ausgetauscht wird. Bei einem erneuten Tausch, wird der übliche Preis pro Gerät fällig.

Wo erfolgt der Austausch?

Der Akkutausch kann im Apple Store erfolgen oder aber bei einem autorisierten Reparaturpartner von Apple in der Nähe. Gegen hohe Versandkosten von 12,10 Euro, kann man das iPhone auch einsenden. Ein direktes Einschicken per Post, ohne vorher Kontakt zu einem Mitarbeiter aufnehmen zu müssen, scheint aber leider nicht möglich zu sein.

Für Apple hat das Ganze wohl ein rechtliches Nachspiel. In den USA, in Kalifornien wird seit Dezember 2017 nun eine Sammelklage vorbereitet, die gegen diese Maßnahme vorgehen möchte, dass Apple eine Drosselung über die Updates vornimmt, ohne den Kunden vorher darüber zu informieren. Ob die Klage Aussicht auf Erfolg hat, bleibt abzuwarten.

Quelle: Apple, heise.de

 

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