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Verbraucherschützer mahnen Telekom ab

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Aufgrund der Drosselungs-Klausel in den DSL-Neuvertägen der Telekom mante der Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen die Telekom ab. Die teilte der gemeinnützige Verein am vergangenen Montag mit. Die seit dem 02. Mai geltenden Klauseln sollen laut der Verbraucherschützer wieder gestrichen werden. Denn diese ermöglichen der Telekom, die Surfgeschwindigkeit nach Erreichen eines bestimmten Datenvolumens erheblich zu drosseln, nämlich auf 384 kBit/s. Dies würde für VDSL-Kunden eine Reduzierung von ca. 99,2 Prozent bedeuten.

Wie auch wir ist die Verbraucherzentrale davon überzeugt, dass diese Drosselung zur Folge hat, dass die Nutzung das Internet nicht mehr zeitgemäß wäre. Der Aufbau der Internetseiten würde eine große Geduld erfordern und Videos wären nur mit erheblichen Qualitätseinbußen anzuschauen geschweige denn Musik zu hören.

So entstehe eine erhebliche Benachteilung der Verbraucher, die nicht hinzunehmen sei. Nun hat die Deutsche Telekom noch acht Tage Zeit, den Verzicht dieser Klauseln zu erklären. Wird dies nicht geschehen, müssten sich die Gerichte der Sache annehmen, ob die Drosselung zulässig ist.

Unsere Meinung dazu: die Telekom hat unseres Wissens nach keinen wirklichen Grund aufgezeigt, warum diese Drosselung notwendig wäre. In Zeiten der Speicherung in Clouds und des Streamings von Musikportalen und Video on Demand hat das Unternehmen unserer (persönlichen) Meinung nach nun eine neue Möglichkeit gefunden, um den Verbrauchern eine saftige Tariferhöhung „unterzuschieben“. Zuerst wirbt die Deutsche Telekom mit ihrer Cloud und wieviel Speicher kostenlos zur Verfügung steht und jetzt wird kräftig draufgezahlt, wenn man beispielsweise die Telekom-Cloud zur Sicherung seiner persönlichen Daten nutzt. Allein wenn man aus bestimmten Gründen täglich zwei Gigabyte an Daten in die Cloud sichert, entsteht dabei ein Datentraffic von über 60 Gigabyte monatlich. Bei der Drosselung ab 75 Gigabyte bleibt nicht mehr viel für Musik- und Videostreaming über Dienste wie Spotify, Simfy oder auch Youtube oder MyVideo.

Marcus Muthspiedl

Autor: Marcus Muthspiedl

Gründer von hello-it, IT-Supporter, Webmaster, Vater, Schreibling, technischer Schraubendreher, Möglichmacher, durch Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmen versierter Allrounder, Freewareempfehler und -selbstnutzer

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