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Standalone VR-Brille von Oculus

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Facebook und die Oculus VR-Brille

2014 übernahm Facebook, wie zuvor schon Instagram und Whatsapp, den vielversprechenden Virtual-Reality-Brillen Hersteller Oculus VR für rund zwei Millionen US-Dollar.
Damals sagte Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg anlässlich der Übernahme: „Oculus hat die Chance …… die sozialste Plattform überhaupt zu werden.“ Es wird die Art und Weise verändern, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren. Mobilfunk ist die aktuelle Plattform und wir bereiten uns auch auf die Plattformen von morgen vor.“ Weiter teilte Zuckerberg auf Facebook mit, dass es außer Spielen für die Oculus VR-Brille Rift noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten geben wird. Auch in Bereichen wie beispielsweise Gesundheit und Bildung wird die neue Technologie ihren Einsatz finden.

Oculus Rift

Bild: Oculus.com

Die Rift von Oculus bleibt deutlich hinter den Verkaufserwartungen

Die Technik wird wachsen, sich weiter entwickeln, damit hatte Zuckerberg natürlich absolut recht. Der Verkauf der VR-Brille Rift, als Gesamtpaket startete mit 900 Euro . In diesem Paket enthalten sind der Xbox One Controller, eine Fernbedienung, ein USB-Dongle und natürlich das Tracking Device. Das Tracking Device ist eine externe Kamera, die die VR-Brille unterstützt und die Position des Brillen-Trägers im Raum bestimmt. Die Rift wurde aber dieses Jahr bereits zwei Mal im Preis reduziert, der Grund hierfür liegt wohl bei besser erwarteten Verkaufszahlen. Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC wurden bis zum Juni nämlich nur knapp 100.000 Exemplare verkauft. Der Marktanteil liegt somit bei gerade mal 4,4 Prozent. Aktuell bekommt man die Oculus Rift für 450 Euro. Da man aber nicht nur die Brille, sondern auch noch weitere teure Hardware benötigt, die zusätzlich, wenn nicht vorhanden, mal mindestens mit 1.400 Euro zu Buche schlägt um die Brille benutzen zu können, ist die Rift nur für eine geringe Zielgruppe erschwinglich.

2018 soll günstige Standalone VR-Brille von Oculus kommen

Oculus will 2018 eine Standalone VR-Brille auf den Markt bringen, die mit 200 US-Dollar deutlich preisgünstiger ist, als ihr großer Bruder, die Rift. Die neue VR-Brille von Oculus läuft in der Entwicklungsphase unter dem Codenamen Pacific. Die Pacific soll völlig autark sein, also ohne Smartphone und Computer auskommen. Die Pacific wird voraussichtlich kompakter und leichter sein. Da ja aber nun die gesamte Hardware ins Brillengehäuse verbaut werden muss, ist eigentlich nicht zu erwarten, dass sich im neuen Modell grafisch sehr anspruchsvolle Spiele realisieren lassen. Auch wird die Laufzeit des Akkus bei einer autonomen Brille eine Herausforderung in der Entwicklung sein, so wie auch das Tracking Device.

Klar ist, dass bei einem Preis von 200 Dollar für die Pacific keiner eine Wunderbrille erwartet. Die deutlich geringere Anschaffungskosten, aber merklich die Absatzzahlen und somit auch den Marktanteil erhöhen werden.

Quelle: heise.de

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