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PS4 gegen Xbox One – der (kaufentscheidende?) Unterschied

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Was sind die strategischen Unterschiede der beiden Konsolen? Bei unserer Recherche im Internet trugen wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammen. Und dabei kam heraus, dass eine Konsole jetzt schon die Nase vorn hat.

Playstation 4:

Sony hatte schon vor einigen Tagen bei der E3 2013 in Los Angeles vieles über das neue Flagschiff des Unternehmens auf den Tisch gelegt. Zum Beispiel die Frage zu einem möglichen DRM-Schutz (Digital Rights Magagement) von Games. Das Unternehmen bestätigte, dass ein DRM-Schutz in der Konsole nicht vorgesehen sei. Das bedeutet für die Spieler, dass der Handel und die Weitergabe von gebrauchten Spielen seitens Sony voll akzeptiert wird.

Anders sieht es bei der Abwärtskompatibilität zu Spielen der Generationen Playstation 2 und 3 aus. Aufgrund der ähnlichen Struktur der PS 4 im Vergleich zu PCs ist dies nicht möglich. Der Cell-Prozessor der Playstation 3 hat einen völlig anderen Aufbau als der AMD-Prozessor der neuen PS 4. Aber es gibt möglicherweise eine andere Möglichkeit, „alte“ Spiele auf der neuen Konsole zu spielen. Sony übernahm 2012 den Streaming-Dienst „Gaikai“, der es per Clud-Gaming ermöglichen kann dass die alten Spiele auch auf der PS 4 funktionieren. Es ist noch nicht raus wann dieses Streaming startet, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass dies über eine Bezahlfunktion im Playstation Network angeboten wird.

Eine Installation der Spiele ist absolut notwendig. Interessant ist, dass Sony diese Notwendigkeit damit begründet, dass das BluRay-Laufwerk einfach zu langsam ist (6x). Ein langes Warten wird aber vermieden, indem schon nach einer kleinen Anzahl kopierter Daten mit dem Spiel begonnen werden kann. Die restliche Installation des Spiels wird dann im Hintergrund weitergeführt. Da hat Sony eine prima Lösung gefunden, die auf Desktop-PCs noch keine Berücksichtigung gefunden hat. Da ist ein Warten von ca. 30 min, bis ein Spiel vollständig installiert ist, keine Seltenheit.

Bleiben wir bei den Spielen. Sony setzt dabei auf Social Media und Streaming. So ist es (vermutlich über Playstation Network) beispielsweise möglich, über Streaming eine Art „Beobachtermodus“ einzuschalten. Dabei kann das Spiel eines anderen Spielers beobachtet und bei Schwierigkeiten des Weiterkommens eingegriffen und die Spielfigur übernommen werden. Wie das mit einer möglichen Freigabe dazu aussieht ist uns noch nicht bekannt. Im Zuge dessen können auch Demos sofort gestartet werden, ohne die Demo eines Spiels vorher runtergeladen zu haben.

Die Social Media-Strategie sieht zum Beispiel vor, dass per „Share-Button“ ein Video des gerade aufgenommenen Spielerlebnisses bearbeitet und veröffentlicht werden kann. Bei Knopfdruck gelangt man aus dem Spiel in ein Menü, in dem das Video geschnitten um es für andere bereitzustellen. Auch sind Live-Übertragungen mittels Streaming vorgesehen.

Und da sind wir gleich beim neuen Dualshock-4-Controller, denn der „Share-Button“ ist auf dem neuen Controlelr verbaut. Neu ist auch das Touchpad, das auf der Vorderseite zu sehen ist. Wir vermuten, dass es in ähnlicher Form wie das Gamepad der Wii U genutzt werden könnte. Aber auch um durch Menüs zu navigieren und zu scrollen. Auch soll es „klickbar“ wie beispielsweise die Taste einer Maus sein. Gerüchten zufolge soll Blizzard das Touchpad für für das Inventar in Diablo III nutzbar zu machen. Das ist nicht nur erleichternd, sondern kann die Navigation darin durchaus beschleunigen.

In diesem Video wird erwähnt, dass Sony mit verschiedenen Entwicklern gesprochen und im Zuge dessen die Knöpfe und Tasten nachjustiert hat. Für ein besseres Spielerlebnis wurde ebenfalls ein Lautsprecher in den neuen Controller eingebaut, um zum Beispiel vorbeifliegende Kugeln noch realistischer wahrzunehmen. Auch ist die Lichtleiste neu. Die ermöglicht in Verbindung mit der neuen Eye-Kamera, in der zwei Linsen und vier Mikrofone verbaut sind, eine bessere Erkennung der Spielerpositionen, die sogar den Positionswechsel eines Spielers im Splitscreen durch einen Wechsel anpasst. Das ist aber noch nicht alles: anhand der Lichtleiste sollen auch verschiedene Farben im Raum dargestellt werden können, um ein besseres Spielerlebnis zu bekommen.

Ein weiteres Video zeigt Möglichkeiten für Experimente mittels Eye-Kamera und dem neuen Controller. Eine innovative Idee, die Sony da umgesetzt hat.

Auch wird der Nachfolger von 720p und 1080p von der Konsole unterstützt: die 4k-Auflösung (4096 x 2304 Pixel). Dies jedoch nur bei Filmen. Bis Spiele in dem hochauflösenden Format herauskommen dauert es noch einige Zeit.

Das Betriebssystem kommt mit einer neuen Kacheloptik daher. Die angesammelten Trophäen von PS Vita und Playstation 3 sollen darin problemlos übernommen werden können.

Nun zu PS Plus, dem Onlinebereich von Sony. In dem Preis von circa fünf Euro sind Rabatte auf Spiele enthalten, eine Cloudspeicher-Funktion, die automatische Aktualisierung von Spielen, kostenlose Spiele und neu: die Mehrspieleroption. Ja, der vorher kostenlose Mehrspielermodus ist nur noch über PS Plus verfügbar. Das ist der einzige Wehrmutstropfen, den die Spielergemeinde neben den ganzen Neuerungen hinnehmen müssen.

Die Festplatte ist im Gegensatz zur Xbox One gegen eine andere Festplatte austauschbar.

Die Spielekonsole ist Region-Free, somit lassen sich auch Spiele aus anderen Ländern spielen.

 

Fazit: Sony hat wirklich der Spielergemeinde zugehört. Mit dem fehlenden DRM-Schutz wurden erhitzte Gemüter harmonisch gestimmt und die neuen Funktionen im Controller bieten den Spieleentwicklern einiges an neuen Möglichkeiten für ihre Spiele. Dass der Mehrspielermodus nur noch mit PS Plus möglich ist, ist akzeptabel. Die Möglichkeit der Live-Übertragung und das sharen von Spielvideos hat Sony in Zeiten der hohen Postion von Social Networks gut erkannt und integriert. Zudem ist der Preis von 399,- Euro hier in Europa einfach unschlagbar.

 

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Marcus Muthspiedl

Autor: Marcus Muthspiedl

Gründer von hello-it, IT-Supporter, Webmaster, Vater, Schreibling, technischer Schraubendreher, Möglichmacher, durch Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmen versierter Allrounder, Freewareempfehler und -selbstnutzer

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