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PS4 gegen Xbox One: der (kaufentscheidende?) Unterschied Teil 2

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Die Xbox One. Kann sich Microsoft gegen den Konkurrenten Sony durchsetzen? Womit will Microsoft bei der Spielergemeinde punkten? Das haben wir für Sie im Internet recherchiert. Leider sind nicht so viele Informationen dazu zu finden wie zur Playstation 4. Microsoft hält sich dabei noch ein bisschen bedeckter.

Vorweg zur Info:
Die neue Xbox One hat für große Furore bei der E3 2013 in Los Angeles gesorgt. Aber auch für Aufruhr. Der geplante Internetzwang, die Einschränkungen für Gebrauchtspiele und die Regionfestlegung hatte sich negativ auf die Spielergemeinde ausgewirkt und somit auch auf die Vorbestellungen. Die Playstation 4 hatte da die Nase vorn.

Aber Microsoft hat gestern auf die Zahlen reagiert: Der Internetzwang ist vom Tisch! Es ist nur noch bei der erstmaligen Einrichtung eine Internetverbindung notwendig. auch ist für Downloadspiele keine aktive Internetverbindung mehr Voraussetzung. Dazu wird das Region-Locking aufgehoben. Es können damit auch Importspiele gespielt werden. Und was auch für Erleichterung sorgt: der/die Weiterverkauf/Weitergabe von Spielen wird ebenfalls nicht mehr eingeschränkt. Die Wichtigkeit von Kinekt bleibt aber vorhanden, es ist notwendig die Kamera anzuschließen.

Da hat ja die Verzögerung des Beitrags doch noch einen positiven Effekt gehabt.  🙂

 

Xbox One:

Microsoft verfolgt nun durch die neuen Änderungen einen ähnlichen Ansatz wie die Xbox 360. Jedoch gibt es nennenswerte und durchaus innovative Unterschiede:

Die Xbox One kann leistungsfähiger gemacht werden. Durch Einsatz der Cloudtechnik wird laut Microsoft für jede verkauft Xbox One zusätzliche Rechenleistung von drei weiteren Xbox One-Geräten bereitgestellt. Somit vervierfacht sich (über die Internetleitung) die Power der heimischen Xbox One. Die ist jedoch Spielabhängig, keine sagen wir mal zuschaltbare Option für jeden Augenblick der Nutzung der Konsole.

Das schlichte Design ist angenehm und, was wir erwähnenswert finden, die neue Konsole ist ungefähr zehn Mal schneller als die Xbox 360. Leider ist die Xbox One genaus so wie die Playstation 4 nicht abwärtskompatibel. Die Spiele der Xbox 360 laufen daher nicht auf der Xbox One. Aber User der alten Xbox-Generation werden sich sicher gut in dem Betriebssystem der neuen Xbox zurechtfinden. Es soll ähnlich aufgebaut sein.

Ungewöhnlich ist für eine Spielekonsole der Focus auf Multimediainhalten. Die Xbox One soll als eine Art „Multimediazentrale im heimischen Wohnzimmer“ seinen Platz im neuen Heim finden. Spiele, Musik, Fernsheen und Internet soll das Gerät problemlos ineinander verknüpfen. Microsoft steht zum Beispiel in Verhandlungen mit dem Pay-TV Sender Sky in Verhandlungen um dessen Angebot ebenfalls über die Konsole zu zeigen. Denkbar wäre da auch eine Subventionierung wie es beispielsweise bei Handyverträgen der Fall ist. Kauft man ein Paket bei Sky, bekommt man vielleicht die Option die Xbox One als Empfänger mitgeliefert.Aber dazu gibt es keine Stellungnahmen.

Der beiliegende Kinect 2.0-Sensor ist ein fester Bestandteil der Konsole. Die Auflösung beträgt bis zu 1080p, dadurch ermöglicht er es der neuen Konsole feinste Bewegungen zu erkennen. Das integrierte Mikrofon erlaubt hingegen die Sprachsteuerung der Konsole. Wie das im Einzelnen funktioniert muss abgewartet werden. Ein unbestätigtes Gerücht zur Folge soll die Xbox One sogar über eine Sprachfunktion mit Sprachausgabe, wie es beispielsweise beim iPhone mit Siri umgesetzt wurde, verfügen oder noch erhalten. Dies ist aber, wie schon erwähnt, von Microsoft unbestätigt und reine Spekulation.

Aufgezeichnet werden durch Kinect 2.0 Videos, Fotos, Gesichtsausdrücke und sogar die Herzfrequenz des Spielers. Inwieweit da Inhalte verschlüsselt oder in sozialen Netzwerken/Cloudspeicher geteilt oder abgelegt werden und welchen Einfluss der Spieler daran nehmen kann wird in den kommenden Monaten noch näher erläutert. Zumindest ist bekannt, dass die Xbox One komplett ausgeschaltet werden kann, und somit Kinect durch den darauf folgenden StandBy-Modus nicht mehr den Raum abhört, ob der Einschaltbefehl gegeben wird. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, bezeichnete in diesem Zusammenhang die Konsole als „überwachungsgerät“. Microsoft betont aber den Datenschutz als höchste Priorität und versucht damit die Spielerschaar zu beruhigen.

Zuzätzlich wird vermutet, dass die Möglichkeit zum „Remote-Play“ geschaffen wäre. Eine Realisierung dieser Funktion könnte durch den 2011 von Microsoft übernommen Dienst Skype ermöglicht werden. Somit ginge wie bei der Playstation 4 die Aktivierung einer Live-Übertragung eines Spiels.

Der Controller ist ganz neu gebaut, sieht aber fast genaus so aus wie der der Xbox 360. Das Digitalpad ist jetzt ein echtes Kreuz mit vier Richtungen. Und der Akku ist fest integriert. Zusätzliche Verbesserungen an den Triggern sorgen für feinere Vibrationen des Controllers. Zu den Rumble-Einheiten in den Griffen kamen nämlich weitere kleine Rüttelmotoren an den Triggern hinzu. Der Xbox-Guide-Knopf rückte weiter nach oben und die Lücke zwischen den beiden Plastikhälften verschwand ganz.

 

Fazit: Der Mutlimedia-Ansatz von Microsoft ist eine innovative Idee, wird jedoch von dem „Abhören“ von Kinect 2.0 dunkel überschattet. Klasse finden wir die Leistungserhöhung der Konsole über die Cloudlösung. Das schafft immense Möglichkeiten für Spieleentwickler. Der Preis von 499,- Euro ist recht hoch, jedoch liegt die Kinect 2.0 Kamera diesem Angebot bei.

 

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Marcus Muthspiedl

Autor: Marcus Muthspiedl

Gründer von hello-it, IT-Supporter, Webmaster, Vater, Schreibling, technischer Schraubendreher, Möglichmacher, durch Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmen versierter Allrounder, Freewareempfehler und -selbstnutzer

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