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14. November 2017
von Anika Fischer
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Cisco und Google entwickeln eine gemeinsame Hybrid-Cloud

Google und Cisco kündigen für 2018 eine Partnerschaft zur Bereitstellung einer hybriden Cloud an

Ciscos und Googles Partnerschaft soll ein zukunftsweisende Lösung für seine Kunden hervorbringen. Unternehmen sollen mit der Hybrid-Cloud ihre lokale Serverinfrastruktur und die Google Cloud mit Anwendungen und Dienste in lokalen Umgebungen und in der Google Cloud Plattform besser bereitstellen, verwalten und sichern können.

Die beiden Unternehmen bieten nach eigenen Angaben ein „einzigartiges und offenes“ Hybrid-Cloud-Angebot an. “Unsere Partnerschaft mit Google bietet unseren Kunden die größten Vorteile der Cloud – Agilität und Skalierbarkeit, auf dem Sicherheitsniveau und mit dem Support der Enterprise-Klasse”, erklärte Cisco-CEO Chuck Robbins.

Bild: Gerald – Pixabay

Für beide Unternehmen ein Gewinn

Cisco vergrößert sein Portfolio und macht einen großen Schritt vom reinen Hardware-Hersteller in Richtung Dienstleister. Auch Google gewinnt mit diesem Zusammenschluß. Der Suchmaschinen-Gigant erhält so einen Zugang zu Ciscos Großkunden.

Die Cloud-Hybridlösung der beiden Unternehmen unterstützt Entwickler bei der Nutzung von Managed Kubernetes, GCP-Servicekatalog, Cisco-Netzwerkfunktionen und Sicherheit sowie Istio-Authentifizierung und Service-Mesh-Überwachung, heißt es weiter. Entwickler von Unternehmensanwendungen könnten sicher auf Cloud-APIs zugreifen, Cloud-Entwickler auf Unternehmens-APIs und lokale Ressourcen.

Die Lösung werde für eine begrenzte Anzahl von Kunden Anfang 2018 zur Verfügung stehen. Die Unternehmen rechnen mit der allgemeinen Verfügbarkeit im Laufe des Jahres 2018.

Interessantes zum Unternehmen Cisco

Im Dezember 1984 wurde das Unternehmen von einigen Wissenschaftlern (vorrangig Leonard Bosack und Sandy Lerner) an der Stanford University, San Francisco gegründet. Ziel war es, die Vernetzung von Computern zu vereinfachen und sie effektiver zu nutzen. 1986 brachte Cisco seinen ersten Multiprotokoll-Router auf den Markt. Dieser Computer war eine Mischung aus Hardware und intelligenter Software. Bald etablierte sich diese neue Technologie als Standard für Networking-Plattformen auf dem Markt.

Der Name Cisco leitet sich von den beiden letzten Silben des Gründungsortes San Francisco ab. Das Firmenlogo zeigt in Form von blauen senkrechten Balken ein Kammspektrum eines periodischen Signals, das an die Form der Golden Gate Bridge erinnert.

Im Jahr 2000 war Cisco Systems mit einem Börsenwert von ca. 555 Mrd. $ kurzzeitig das teuerste Unternehmen der Welt. Der Global-Player hat seit seiner Gründung mittlerweile über 160 andere Unternehmen gekauft und integriert.

Quelle: heise.de, wikipedia.de,

 

10. November 2017
von Anika Fischer
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Der Rechtstsreit zwischen Apple und Qualcomm

Apple verklagt Qualcomm und Qualcomm verklagt Apple

Der iPhone-Hersteller verklagt einen seinen größten Zulieferer, wegen unfairem wettbewerblichen Verhaltens und illegalen Geschäftsmodellen

Apple hat zu Beginn des Jahres seinen Chiphersteller Qualcomm verklagt. Der iPhone-Hersteller wirft seinem Zulieferer vor, erstens zuviel Geld für seine Lizenzen zu verlangen und zweitens finanziellen Druck auszüben. Die Chips die Qualcomm herstellt und lizensiert, liefern die benötigte Technik, die in sehr vielen Smartphones für die Funkverbindung sorgt. Die Funkverbindung wird von einem sogenannten Baseband-Processor hergestellt, Qualcomm hat den Markt für dieses technische Bauteil nahezu monopolisiert. Nun verklagt Apple den Chiphersteller auch in China. Es geht hier um mindestens eine Milliarde Yuan, das sind umgerechnet circa 135 Millionen Euro.

Bild: appleinsider.com

Schon mehrfach musste das Unternehmen Strafen in saftigen Höhen bezahlen, da der Konzern gegen Chinas Anti-Monopol-Gesetz verstößt. 2015 musste das Unternehmen bereits 975 Euro Strafe zahlen, die darauf folgende Strafe kostete den Mobilfunkchip-Riesen 814 Millionen Euro, ebenfalls weil sie ihre Marktposition missbraucht haben.

US-Handelskommission FTC klagt ebenfalls

Kurz vor Apples Klage im Januar war Qualcomm von der US-Handelskommission FTC verklagt worden, ebenfalls wegen seiner Geschäftspraktiken. Angeblich hat das Unternehmen Hersteller dazu genötigt, höhere Lizenzgebühren für seine Patente zu zahlen. Apples Klage zielt auf das gleiche ab, wie die Klage vom FTC,  Apples Hauptanliegen in seiner Klage ist aber, Gelder zurückzufordern, die Apple zuviel bezahlt hat.

Apple erklärt in der US-Klage: Qualcomm halte vereinbarte Zahlungen von rund einer Milliarde Dollar zurück. Dass sei die Strafe dafür, dass Apple mit südkoreanischen Behörden zusammengearbeitet habe. Dort war man im Dezember gegen Qualcomm vorgegangen. Es werden sich jetzt Kartellbehörden in mehreren Ländern weltweit mit Qualcomms Geschäftsgebaren auseinander setzen.

Qualcomm eskaliert und zeigt sich verbohrt

Im Oktober eskaliert der Chiphersteller seinen Patentstreit mit Apple und möchte die iPhone-Produktion in China stoppen. Qualcomm habe entsprechende Klagen bei einem auf geistiges Eigentum spezialisierten Gericht in China eingereicht, sagte eine Sprecherin dem Finanzdienst Bloomberg am Wochenende. „Apple nutzt von Qualcomm erfundene Technologien, ohne dafür zu bezahlen“, erklärte sie.

Darauf erklärte ein Sprecher von Apple: „In den vielen Jahren unserer Verhandlungen mit Qualcomm habe man über diese Patente nie gesprochen.“ Er zeigte sich sicher, dass der Vorstoß von Qualcomm vor Gericht scheitert.

Der deutsche Patentexperte Florian Müller äußerte sich in einem Mac & i-Interview abschließend über den Patentkonflikt: „Dass Apple nichts verschenkt, ist bekannt, aber nach Durchsicht aller öffentlich zugänglichen Unterlagen über Qualcomms Geschäftsgebaren muss ich sagen, dass dieses an Brutalität wohl nur noch durch den Einsatz physischer Gewalt zu toppen wäre. Qualcomm habe wirklich alle Register gezogen, die sich im Lehrbuch der Wettbewerbsverstöße befinden dürften, so als wollte jemand kartellwidriges Verhalten parodieren.“

Quelle: heise.de

 

 

 

 

6. November 2017
von Anika Fischer
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Standalone VR-Brille von Oculus

Facebook und die Oculus VR-Brille

2014 übernahm Facebook, wie zuvor schon Instagram und Whatsapp, den vielversprechenden Virtual-Reality-Brillen Hersteller Oculus VR für rund zwei Millionen US-Dollar.
Damals sagte Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg anlässlich der Übernahme: „Oculus hat die Chance … Weiterlesen →

30. Oktober 2017
von Anika Fischer
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Threema unterstützt jetzt auch Sprachanrufe für iOS und Android

Sprachanrufe nun auch bei Threema möglich

Bild: Threema.ch

Threema hat jetzt erfolgreich seinen Beta-Test beendet und die Spachanruf-Funktion freigeschaltet. Betatests sind Softwaretests und die Programmfehlersuche in einem Software-Produkt, das sich in dem Entwicklungsstadium einer Beta-Version befindet. Nun werden Sprachanrufe für alle iOS- und Android-Nutzer auch über den Messenger-Dienst Threema unterstützt und das sogar ohne Rufnummer. Weiterlesen →

Autobahn

23. Oktober 2017
von Anika Fischer
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Autonome Autos – Deutschland soll Vorreiter werden

Autonome Autos in Singapur im Testbetrieb

In Singapur fahren bereits seit August letzten Jahres autonome Autos – besser gesagt autonome Taxis, durch den Geschäftsbezirk One-North. Für die Fahrten mit Fahrgästen nutzt das Start-up NuTonomy den umgerüsteten Renault Zoe und den Mitsubishi i-MiEV. Mit einer Smartphone-App kann man die autonomen Taxis bequem dorthin bestellen, wo man sich gerade befindet. Aktuell sind aber noch Mitarbeiter des Unternehmens mit an Bord und überwachen die Fahrten der autonomen Autos. Weiterlesen →

Amazon Logo

17. Oktober 2017
von Anika Fischer
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Amazon Instant Pickup – Einkaufen 3.0

Amazon Instant Pickup – einkaufen ohne (eine) Menschen(seele)

Amazon bietet in den Staaten jetzt auch die Möglichkeit kleinere Einkäufe zu erledigen, ohne Kontakt zu einem Verkäufer oder Kassierer haben zu müssen. Ganz bequem: man benötigt nur das Smartphone und die Amazon Instant Pickup App. Zunächst war Amazon Instant Pickup eigentlich als eine Art großer Kiosk geplant, mit Verkaufstresen und Kassierer. Die Testkäufer gaben in einer Befragung aber an, dass sie ungern mit einem Verkäufer sprechen möchten. So änderte Amazon das Konzept noch einmal ab und verbannt die Mitarbeiter ins Warenlager, so das zwischen Mitarbeiter und Kunde keine Kontakt statt findet.

Amazon Instant Pickup Station

By N19±, CC BY-SA 3.0, Link

Amazon Instant Pickup – die Alternative zum Supermarkt?

Die ersten fünf Instant Pickup Stationen hat Amazon in der Nähe von Universitäten errichtet. Die Stationen bestehen aus einer großen Schließfachwand, dahinter befindet sich das Amazon Warenlager. Prime-Nutzer können mit der Amazon-App Lebensmittel und weitere Dinge des täglichen Bedarfs bestellen. Noch ist das Warenangebot aber auf einige hundert Artikel beschränkt. Sobald die Bestellung ausgelöst ist, wird ein Amazon-Mitarbeiter aktiv und befüllt das Schließfach mit der Bestellung, das ganze dauert zwei Minuten. Die Amazon-App generiert dann einen Barcode, mit diesem lässt sich das Schließfach öffnen, bezahlt wird ebenfalls über die App. Fertig ist der Einkauf – und das ohne, das man auch nur einem einzigen Verkäufer, also einem Menschen, begegnet ist.

Amazon als stationärer Einzelhandel

Amazon Instant Pickup ist nicht der erste Vorstoß von Amazon in das Segment des stationären Handels. Im November 2015 eröffnete Amazon seinen ersten stationären Buchladen in Seattle. Laut Medienberichten sollen noch weitere Amazon Buchhandlungen folgen.
Im Dezember 2016 eröffnet Amazon, ebenfalls in Seattle, testweise einen Supermarkt, der ganz auf den Kassiervorgang verzichtet, das Konzept heißt „Amazon Go“. Die Amazon Go-App und Sensoren im Laden scannen, was der Kunde einkauft, auch hier erfolgt die Bezahlung ebenfalls über das Amazon-Konto.
Dieses Jahr übernimmt Amazon für 13,7 Milliarden US-Dollar die weltweit größte Bio-Supermarktkette Whole Foods Market. Die Bio-Kette, mit 87.000 Mitarbeitern, betreibt 460 Filialen in den USA, Großbritannien und Kanada.

Spätestens hier dürfte jetzt jedem klar sein, das Amazon nicht nur der weltweit größte Online-Gigant bleiben möchte, sondern seine Vormachtstellung auch auf den stationären Handel ausweiten will und wird.

Quelle: heise.de

 

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