BlogIT

Der Blog von hello-it

22. Januar 2018
von Anika Fischer
Keine Kommentare

NetzDG sorgt für Aufregung

Vor und auch nach in Kraft treten ist das NetzDG scharf in der Kritik

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), ist ein Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken. Das zum Jahresbeginn 2018 in Kraft getretende neue deutsches Gesetz, soll sich gegen Hetze und gefälschte Meldungen (Fake News) in sozialen Netzwerken richten. Das NetzDG verlangt von Portalen wie Twitter, Facebook und Youtube, „offensichtlich strafbare“ Inhalte binnen 24 Stunden zu löschen. Schon vor in Kraft treten des NetzDG stand es außerordentlich scharf in der Kritik.

Viele Politiker, Menschenrechtler und Experten sprachen von einem schlecht durchdachten „Schnellschuss“. Dabei können Grundrechte wie Presse- und Meinungsfreiheit großen Schaden nehmen, wenn die Entscheidungen über die Rechtmäßigkeit von Beiträgen privatisiert und in die Hände einzelner Plattformbetreiber gelegt sind. Experten hielten den Entwurf sogar für verfassungswidrig.

Die Folge: falsch blockierte Accounts und gelöschte Inhalte

Nun ist das NetzDG aber trotz allergrößter Kritik zu Beginn diesen Jahres in Kraft getreten. Kurzum, an der Sachlage hat sich nichts geändert und die Kritik nicht grundlos. Bisher wurden diverse Twitter-Accounts blockiert und mehrfach Tweets gelöscht, die nach deutschem Recht klar der Meinungsfreiheit unterliegen. So wurde beispielsweise der Account des Satiremagazins Titianic blockiert und ein Tweet gelöscht. In diesem Tweet parodiert die Titanic eine rechtsgesinnten Tweet der AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch.

FDP und Grüne sind sich einig in der NetzDG-Debatte

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer fordert ein neues Gesetz. Auch Grünen-Chefin Simone Peter äußerte sich in der Zeitung: Die Grünen sähen deutlichen Nachsteuerungsbedarf im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz, wie sie gerade auch von AfD-Politikern massiv betrieben werde.

Nicola Beer sagte, „die vergangenen Tage hätten eindringlich gezeigt, dass private Anbieter nicht in der Lage seien, in allen Fällen mutmaßlich strafbarer Äußerungen im Netz die richtige Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung darüber, ob eine rechtswidrige, eine satirische oder aber eine geschmacklose, in einer Demokratie aber zu ertragende Meinungsäußerung vorliegt“.

Der netzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, warnt ebenso in der Welt am Sonntag. Die Sperrung des Titanic-Twitter-Accounts sei das beste Beispiel dafür, dass besonders die viel zu kurzen Löschfristen zum Overblocking führen. Peter fordert eine entsprechende Ausstattung der Strafverfolgungsbehörden um das Recht auch im Netz sicherzustellen und durchzusetzen.

Privatisierung der Rechtmäßigkeit nicht tragbar

Die Überlassung und somit die Privatisierung solcher Entscheidungen an internationale Plattformbetreiber stellt keine Lösung dar. Anhand des blockierten Twitter-Accounts sieht man das deutlich. So entsteht nämlich eine Beeinflussung der Meinungs- und Pressefreiheit, da Twitter offensichtlich ignoriert habe, dass es sich bei der Titanic um satirische Inhalte handle. Peter betonte weiter: „Wir haben eine klare, rechtsstaatliche Alternative zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz im vergangenen Jahr vorgelegt.“

Quelle: heise.de

 

17. Januar 2018
von Anika Fischer
Keine Kommentare

Unicef Studie 2017: Kinder in der digitalen Welt

Die Entwicklung von Kindern in der heutigen digitalen Welt

Die heutigen Kinder und Jugendlichen wachsen wie selbstverständlich in der Digitalisierung heran. Internet, Tablet, digitales Fernsehen, Ebook, Smartphone & Co gehören zum Alltag und sind allgegenwärtig. Viele dieser Kinder können sich wahrscheinlich kaum vorstellen, das es früher nur einen Telefonapparat pro Haushalt gab. Weiterlesen →

11. Januar 2018
von Anika Fischer
Keine Kommentare

Apple gewährt Einblicke in seine Technologien für autonomes Fahren

Apples iCar oder die Technologie für autonomes Fahren?

Lange schon kursieren Gerüchte, Apple würde bald einen Vorstoß in die Automobilbranche wagen. Und viele haben auch bestimmt schon, wenn auch nur insgeheim, auf Apples iCar gehofft. Tendenziell wird es eher kein iCar geben, zumindest nicht in naher Zukunft. Schade eigentlich. Aber neuesten Medienberichten zufolge arbeitet Apple nun aber verstärkt an der Entwicklung von Technologien für selbstfahrende Autos – autonome Autos. Weiterlesen →

5. Januar 2018
von Anika Fischer
Keine Kommentare

Google bringt neue Foto-Apps heraus

Google verspricht viel Spaß mit neuen Foto-Apps

Wie Alex Kauffmann, Interaktionsforscher bei Google Research auf dem Blog mitteilt, stehen Selfie-, Foto- und Videobegeisterten ab sofort drei neue Foto-Apps zur Verfügung: Storyboard, Scrubbies und Selfissimo!

Und das soll erst der Anfang sein, es sollen noch viele weitere Apps folgen, verspricht Google und kündigt hiermit eine „neue Welle“ an. Die neuen Apps nutzen alle samt Techniken an denen Google zur Zeit forscht. Bei den drei Apps soll der Spaß für den Anwender im Vordergrund stehen.

Die neuen Apps sind inspiriert von der GIF-App Motion Stills. Die iOS-App „Motion Stills“, die es seit Juli auch für Android gibt, stabilisiert Apples „Live Photos“ und exportiert sie als GIFs und Videos. Mit diesen vier Apps will Google Techniken, an denen das Unternehmen noch forscht, schon mal in funktionale Apps packen.

Die drei „Appsperiments“ stehen zum Ausprobieren bereit und die Entwickler freuen sich über Feedback, schreibt Google auf seinem Blog.

 

Selfissimo! Bild: Google

Selfissimo!

Diese App ist quasi ein automatischer Selfie-Maker, der Collagen im schwarz-weiß Retro-Stil macht. Die App schießt, nachdem man sie gestartet hat, automatisch Selfies. Googles Foto-App wartet ab, bis das Selfie-Modell schließlich ruhig steht und macht dann automatisch Bilder, so dass man sich immer wieder neu in Pose bringen kann und sobald man die ideale Position gefunden hat, löst die App automatisch aus. Möchte man das Shooting beenden, berührt man den Bildschirm, dann erzeugt die App in Handumdrehen eine Foto-Collage im Stil alter Fotoautomaten.

 

 

Scrubbies Bild: Google

Scrubbies

Scrubbies ist eine Remix-App für Videos. Mit dieser App kann der Nutzer Laufrichtung und Abspielgeschwindigkeit des Videos selber bestimmen. „Remixen Sie das Video, indem Sie es wie einen DJ scratchen“, schreibt Google. Auf diese Weise entstehen „herrliche Video-Loops“, schwärmt Alex Kauffmann.

 

Storyboard Bild: Google

Storyboard

Die dritte App ist leider nicht für iOS, sondern nur für Android konzipiert. Diese App zerlegt Videos in ihre Einzelbilder und wählt dabei eigenständig interessante Szenen aus und ordnet sie dann im Comic-Stil an. Die App bietet dazu sechs visuelle Layouts für die Storyboards. Gefällt einem das gezeigte Layout nicht, zieht man den Screen nach unten, daraufhin erzeugt die App ein neues Layout. Es gibt 1,6 Billiarden Kombinationsmöglichkeiten.

Quelle: heise.de

2. Januar 2018
von Anika Fischer
Keine Kommentare

Netflix interaktiv – Zuschauer sollen Sendungshandlung mitbestimmen

Netflix möchte dem Zuschauer mehr bieten

Mit den wachsenden Angeboten an Pay-TV, Video-on-demand- und Streaming-Diensten wird Fernsehen vielseitiger und attraktiver. Der Zuschauer ist somit nicht mehr abhängig von Sendezeiten und fester Programmgestaltung einzelner Sender. Der Fernsehkonsument von heute kann ganz individuell entscheiden, wann er was sehen möchte. Netflix möchte diese Unabhängigkeit für seine Zuschauer noch erweitern und ausbauen und stellt in Aussicht sein Programm interaktiver zu machen. Weiterlesen →

27. Dezember 2017
von Anika Fischer
Keine Kommentare

Mobiles Bezahlen mit WeChat Pay für chinesische Touristen

Wirecard führt nach Alipay nun auch WeChat Pay in Deutschland ein

Wirecard, das weltweit tätige Technologie- und Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München, bringt nun nach Alipay das nächste große Payment-System nach Deutschland: WeChat Pay.  Diese Nachricht dürfte das Bezahlen mit dem Handy in Deutschland noch einmal kräftig anschieben. Zum zweiten Mal bietet jetzt ein chinesischer Technologiekonzern seinen mobilen Bezahldienst in Deutschland an. Weiterlesen →

LinkedIn Auto Publish Powered By : XYZScripts.com