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Netflix interaktiv – Zuschauer sollen Sendungshandlung mitbestimmen

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Netflix möchte dem Zuschauer mehr bieten

Mit den wachsenden Angeboten an Pay-TV, Video-on-demand- und Streaming-Diensten wird Fernsehen vielseitiger und attraktiver. Der Zuschauer ist somit nicht mehr abhängig von Sendezeiten und fester Programmgestaltung einzelner Sender. Der Fernsehkonsument von heute kann ganz individuell entscheiden, wann er was sehen möchte. Netflix möchte diese Unabhängigkeit für seine Zuschauer noch erweitern und ausbauen und stellt in Aussicht sein Programm interaktiver zu machen.

Netflix möchte seinen Nutzern testweise die Möglichkeit bieten den Verlauf der Handlung in einer Serie oder einem Film mitzubestimmen. Bei Kinderserien hat Netflix damit schon erfolgreich experimentiert. Demnach überlegt der Konzern nun, ob sich solche interaktiven Elemente auch in das Erwachsenen-Programm einbauen lassen.

Netflix möchte personalisiertes Geschehen im TV etablieren

„Wir wollen herausfinden, wie Interaktivität bei Erwachsenen funktioniert“, sagt Netflix‘ Produktchef Greg Peters, nicht ohne einzuräumen: „Wir kennen die Antwort noch nicht.“ Möglich ist aber auch, dass die Menschen sich lieber vor dem Fernseher entspannt zurücklehnen wollen, als sich aktiv damit zu beschäftigen.

Eine weitere Variante wäre es auch, verschiedenen Nutzern direkt unterschiedliche Fassungen einer Sendung zur Auswahl zu stellen, ohne dass sie selbst interaktiv Entscheidungen treffen müssen. „Eventuell wollen Erwachsene nichts selbst aussuchen, aber vielleicht wird diese Idee eines personalisierten Geschehens funktionieren“. Das ganze sei aber noch sehr spekulativ, erklärt Peters.

Bild: Netflix

Was war vor Netflix, Sky & Co.?

Wenn man einmal genau betrachtet wie sehr sich Fernsehen in den letzten Jahrzehnten verändert hat, kann man eigentlich nur staunen.  So hat alles angefangen:

In den 20er Jahren  gab es zahlreiche Patentanmeldungen für unterschiedliche Fernsehsysteme. 1928 wurde auf der Funkausstellung in Berlin das Fernsehen vorgestellt. Seitdem hat sich die Technik immer weiter verfeinert und ausgebaut. 1931 demonstrierte der Physiker und Erfinder Manfred von Ardenne die erste elektronische Fernsehanlage, dabei kam die „Braunsche Röhre“ zum Einsatz, diese ist wesentlicher Bestandteil eines Röhrenfernsehers.

Am 22. März 1935 begann in Deutschland der erste regelmäßige Fernseh-Programmdienst der Welt. Und im Laufe der 50er Jahre erweiterte sich das Fernsehprogramm immer mehr und es gab die ersten Live-Übertragungen. 1953 wurde die Krönung von Königin Elizabeths II und 1954 die erste Fußballweltmeisterschaft live im Fernsehen gezeigt. Am 1. April 1963 begann das ZDF zu senden.

Farbfernsehen & Privatsender

In den 60er Jahren erweiterte sich das Programmangebot. Regional- und Werbeprogramme wurde ausgebaut. zudem kaufte man Fernsehserien aus amerikanischen Archiven ein. Die Dritten Programme setzten mit Kultur-, Bildungs- und Regionalsendungen neue Akzente. Ein weiterer Meilenstein der Fernsehgeschichte war die Einführung des Farbfernsehens im Jahr 1967.

Die Fernsehindustrie wurde also zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktor in Deutschland, ein bezahlbares Massenprodukt für jedermann. Bis Anfang der 70er Jahre wuchs die Zahl der Haushalte mit einem Fernsehgerät um jährlich 1,1 bis 1,4 Millionen. 1975 erreichte und die Fernsehdichte in Deutschland 93 Prozent. 1984 gingen die ersten kommerziellen Sender, RTL und Sat.1 auf Sendung.

Weitere private Sender wie Pro 7, Vox oder RTL 2 folgten mit der Zeit. 1991 startete Premiere sein Programm, das erste Pay-TV,  für das der Zuschauer als Abonnent direkt bezahlen. Ab dem Jahr 2000 begann dann die fortschreitende Digitalisierung des Fernsehens, das bis heute anhält.

Quelle: wikipedia, heise.de

 

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