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Fachkräftemangel: IT-Spezialisten im Ausland gesucht

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Der Fachkräftemangel droht branchenübergeifend

Fachkräftemangel – ein Wort das einem immer häufiger begegnet, es ist auch immer öfter Thema in den Medien. Und die Experten stellen der Zukunft hier eine düstere Prognose aus. Bis zum Jahre 2040 werden in Deutschland aller Voraussicht nach um die 3,3 Millionen qualifizierte Arbeitnehmer fehlen. Laut Einschätzungen von Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsforschern droht der deutschen Wirtschaft lang-, wenn nicht sogar schon mittelfristig eine große Fachkräftelücke.

Schon 2030 könnten bis zu 3,0 Millionen Facharbeiter, Forscher, Techniker und medizinische Fachkräfte fehlen. Diese Zahlen gehen aus der Studie des Basler Forschungsinstitut Prognos hervor. Die zunehmende Überalterung der Gesellschaft stellt den Hauptgrund für den kommenden Mangel dar. Aber auch der wachsende internationale Wettbewerb, ein neues Konsumverhalten und die Digitalisierung in fast allen Wirtschaftsbereichen verschärfen die Problematik.

Manche Berufe sterben aus

Hinzu kommt, das es Berufe gibt, die nach und nach „aussterben“ werden. Laut der Basler Studie werden viele Sicherungs- und Überwachungstätigkeiten wegfallen. Lastwagenfahrer und Packer werden zukünftig wohl von Robotern und Automaten abgelöst. Ebenso werden Buchhalter, Kreditsachbearbeiter und Immobilienmakler ersetzbar sein durch elektronische Systeme. Auf dieser Seite folgen dann Arbeitslose. Demgegenüber steht dann schon ab 2030 einen Mangel an Managern, Forschern, Ingenieuren, Ärzten, Pflegern und medizinischen Assistenten. Ferner werden auch, allerdings in geringem Umfang, Kreative und Journalisten fehlen.

Fachkräftemangel in der IT-Branche

Der deutsche Technologieverband VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) hat seine 1350 Mitgliedsunternehmen und Hochschulen zum derzeitigen Bedarf an Elektroingenieuren und IT-Spezialisten befragt. Laut VDE Tec Report 2018, befürchten 57 Prozent der Befragten, dass Unternehmen ihren Bedarf an Ingenieuren und Informatikern in den kommenden Jahren nicht hinlänglich decken können.

Weil sie in Deutschland nicht genügend Experten finden rekrutiert daher bereits jedes dritte Unternehmen sowie jede dritte Hochschule Fachkräfte im Ausland. Dies trifft hauptsächlich auf kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern (46 Prozent) und den klassischen Mittelstand mit 1000 bis 5000 Mitarbeitern (43 Prozent) zu.

Bildungsoffensiven als Gegenmaßnahmen zum Fachkräftemangel

Es müssend dringend Gegenmaßnahme her, fordert der VDE. Beispielsweise eine Bildungsoffensive an Schulen, Hochschulen und in der Wirtschaft. „Mit nicht mehr zeitgemäßen Bildungskonzepten, einem anwendungsfernen und stark verschulten Ausbildungssystem und nicht vorhandenen Weiterbildungskonzepten verlieren wir zunehmend an Attraktivität“, sagte der CEO des VDE Ansgar Hinz.

Obwohl eine erhebliche Zahl bereits vorhandener, gut ausgebildeter IT-Experten arbeitslos ist, zeigt der IT-Branchenverband Bitkom aktuell 55.000 unbesetzte
Stellen für IT-Spezialisten an. Also besteht demzufolge auch ein Mangel an Arbeitskräften, die zu den ausgeschriebenen Bedingungen und Gehältern überhaupt zu arbeiten bereit sind.

Quelle: heise.de

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