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Elon Musk warnt vor Künstlicher Intelligenz

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Der Tesla- und SpaceX-Chef warnt eindringlich vor Künstlicher Intelligenz

Der in Südafrika geborene Elon Musk sieht KI als die größte Gefahr für die Menschheit. „Künstliche Intelligenz ist ein fundamentales Risiko für die Existenz der menschlichen Zivilisation, so, wie es Autounfälle, Flugzeugabstürze, Drogen oder schlechtes Essen nie sein werden“, sagte Musk in Rhode Island während einer Sitzung der Nationalen Gouverneursversammlung. Der ehemalige Paypal-Mitbegründer fordert hier eine Regulierung und sieht sogar den Staat in der Pflicht. „Künstliche Intelligenz ist einer der wenigen Fälle, wo wir proaktiv statt reaktiv regulieren sollten. Denn wenn wir bei der künstlichen Intelligenz erst reaktiv handeln, dann ist es zu spät.“, so der Silicon-Valley Milliardär.

Forderung von staatlicher Regulierung

Etwas überraschend ist das natürlich schon, den eigentlich ist man im Silicon Valley kein großer Freund von Regulierungen. Gehören hier die Gesetzesbrüche doch schon regelrecht zur Firmenphilosophie, denn eigentlich herrscht bei Amazon, Facebook, Google & Co. doch eher eine libertäre Grundstimmung. Hier plädiert Musk aber nun für klare Richtlinien, obwohl auch seine Firmen dann der geforderten Regulierungen unterliegen.

Aber die Erfahrung hat uns bisher gezeigt, das die Politik zu zeitverzögert mit dringend nötigen Regulierungen reagiert. „Das war in der Vergangenheit auch schlecht, aber es war kein Risiko für die Existenz der Zivilisation“. Der Tesla-Chef zeichnet ein düsteres Szenario: „Bei der künstlichen Intelligenz dagegen müsse die Politik vorausschauend handeln. Und zwar bevor es zu spät ist und selbstständig handelnde Roboter die Straße runtergehen und Menschen töten.“

Musk spendet 10 Millionen Dollar an das Institut Future of Life

Das Institut Future of Life wurde 2014 von Max Tegmark, der auch Astrophysiker am MIT ist und dem Skype-Mitbegründer Jaan Tallinn gegründet. Das Institut soll mit einem Forschungsprogramm sicherstellen, dass die künstliche Intelligenz nicht eines Tages die Menschheit zerstört.

„Es gibt einen Wettlauf zwischen der wachsenden Macht der Technologie und der wachsenden Weisheit, wie wir die Macht kontrollieren“, sagt Max Tegmark. So wird nun das erste Mal in die Kontrolle von KI investiert. 37 Forschungsprojekte fördert das Institut FLI.  Jedes Projekt beschäftigt sich mit einem anderen Aspekt der angestrebten Kontrolle und Beschränkung.

Ein Projekt beispielsweise beschäftigt sich damit wie man Waffensysteme, die von KI gesteuert werden, unter menschliche Kontrolle stellt. Andere Projekte beschäftigen sich mit den ethischen Aspekten. Wieder andere mit der Haftbarkeit, wenn Drohnen und autonome Autos Unfälle verursachen und damit einen Schaden verursachen.

Quellen: Wikipedia Musk, Wikipedia FLI

 

 

 

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