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eID – der digitale Personalausweis

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eID – Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises

Den neuen Personalausweis im Scheckkartenformat gibt es ja schon eine ganze Weile, er sieht aber nicht nur anders aus, nein, er bringt auch noch einiges an Features mit. Da diese Features von den deutschen Bundesbürgern aber zu wenig genutzt werden, gibt es nun ein neues Gesetz, das diese Funktionen fördern soll. Bisher liegt die Nutzung der eID weit hinter den Erwartungen. Noch nicht einmal ein Drittel der Ausweisinhaber hat die eID bisher überhaupt aktiviert. Eine Nutzung liegt bei unter 5 Prozent, aber das soll sich ja nun ändern.

Personalausweis

Von Bundesministerium des Innern (Berlin) – www.personalausweisportal.de, Gemeinfrei, Link

Funktionen und Möglichkeiten

Natürlich ist der neue Ausweis, genauso wie sein Vorgänger im großen Format auch, ein Sichtausweis. In erster Linie soll der elektronische Identitätsnachweis aber im Internet eine zuverlässige und sichere Authentifizierung bieten. Immer mehr Lebensbereiche verlagern sich ins Internet. Kaum einer geht heute noch zur Bank, fast jeder nutzt das bequeme Online-Banking. Mit der eID ist es zum Beispiel möglich online ein Konto zu eröffnen, ohne das man seine Identität, wie bisher entweder vor Ort bei der Bank oder beispielsweise mit dem Post-Ident ausweisen musste. Das Auto anmelden, den Wohnsitz ummelden? Mit der neuen eID online möglich, das spart den Weg zum Amt und somit viel Zeit und auch Nerven. Auch die Altersverifizierung im Netz ist mit dem neuen Personalausweis möglich.

Nutzung

Um die eID im Internet zu nutzen benötigt man ein Lesegerät, ähnlich denen die man fürs Online-Banking verwendet. Das Lesegerät wird ans Laptop oder an den PC angeschlossen, außerdem benötigt man noch eine Software die sich Ausweis-App nennt, eine sechsstellige PIN und natürlich den Ausweis selber. Die Übermittlung von personenbezogenen Daten funktioniert nur und ausschliesslich im Zusammenspiel dieser Komponenten.
Der Gesetzgeber regelt, wer eine Zugriffsberechtigung auf den Ausweis erhält. Jeder Anbieter (Online-Shops, Online-Videotheken, Banken, Versicherungen, etc) benötigt hierzu ein elektronisches Berechtigungszertifikat, dieses muss zuvor an offizieller Stelle beantragt werden.
Wichtig zu wissen: Biometrische Daten können nur von hoheitlichen Stellen ausgelesen werden.

Sicherheit

Ob der Einsatz des neuen digitalen Ausweises im Netz hundertprozentig sicher ist, lässt sich leider noch nicht eindeutig erfassen. Diese Unsicherheit und Angst vor Datenmissbrauch ist mit Sicherheit einer der Hauptgründe, warum die eID wenig genutzt wird. Aber – wir brauchen gar nicht weit zurück zu blicken, als das Online-Banking eingeführt wurde, da herrschte auch erst große Angst und heute benutzt es fast jeder. Bleibt also abzuwarten, ob sich die eID ebenfalls etabliert.

Quellen: Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweis

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