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Beamer_by_Holger Knecht_pixelio.de

Beamer für Ihr Office gibt es viele…

| 1 Kommentar

Ein Beamer für Ihr Office oder Seminarraum?

Sind Sie auf der Suche nach einem Beamer? Und dieser soll bestimmte Voraussetzungen für Ihr Office oder Ihren Seminarraum erfüllen? Das kann unter Umständen ziemlich teuer werden. Natürlich ist es ein tolles Gefühl ein Top Gerät in einem Raum zu installieren, doch sollten Sie sich vor dem Kauf immer selbst fragen, ob Sie alle Funktionen eines Top Beamers brauchen und nutzen…

Nicht jede Situation benötigt einen Top Beamer

Wenn Sie einen Beamer suchen werden Sie merken, dass das Angebot auf dem Markt sehr groß ist. Ich wurde vor Kurzem gefragt, ob ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe und einen Beamer für einen Seminarraum empfehlen kann. Das konnte ich nicht, jedoch mit der Anforderung „er muss nur Filme abspielen und Office Präsentationen unterstützen können“ ging ich mal auf die Suche.

Da wurde ich mit ANSI, mit SVGA, WXGA, WXGA+, WUXGA, mit LCD, DLP, Laser, LCOS, USB Power, Lens Shift, Bildübertragung über RJ45 und vielen weiteren Informationen quasi überschüttet. Als Laie dabei einen Überblick zu bekommen kann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es ist aber gar nicht so viel wie es aussieht…

 

Zwei Beamer kamen bei meiner Suche für diese Anfrage in die engere Auswahl, um günstige Beamer einmal kurz vorzustellen:

Infocus IN122a (bei beamershop24.net)

Infocus IN124a (bei beamershop24.net)

 

Was ist das alles in dem Beamer?

In ANSI Lumen wird die Helligkeit der Lampe beschrieben. Empfehlenswert sind mindestens 2000, besser aber 3000 und höher. Ab 2000 ANSI Lumen sollen Farben detailgetreu dargestellt werden. Die Lebensdauer schwankt meist zwischen 3000 und 10000 Stunden, je nachdem ob ein ECO-Modus untertsützt wird.

Die Angaben wie beispielsweise SVGA geben die Informationen zur Auflösung wieder. SVGA sagt zum Beispiel 800 x 600 im 4:3 Format aus. Ein guter Röhrenfernseher hatte eine Auflösung von 720 x 576 (PAL). WXGA beschreibt die Auflösung 1280 x 800 im Widescreenformat (16:9). Als „Office“-Standard hat sich XGA (1024 x 768) durchgesetzt. Ab dieser Auflösung lassen sich, bei entsprechender ANSI Lumen-Helligkeit, die Schriften und Grafiken gut lesbar darstellen.

Die LCD-Technik ist schon bekannt durch Flachbildschirme. Diese Technik ist preiswert, hat aber den Nachteil dass Schwarz wegen des LCD-Effektes oft nicht richtig dargestellt werden und eine Art schwarzes Fliegengitter zwischen den projitzierten Pixeln entstehen kann. Die DLP-Technik ist meist besonders hell und kontrastreich, aber in dunklen Räumen könnte ein Flimmern wahrnehmbar sein und auf weißen Flächen kann der sogenannte Regenbogen-Effekt bei Standbildern entstehen.

LCOS (Liquid Crystal on Silicon) ist identisch mit der LCD-Technik, jedoch entsteht kein schwarzes Fliegengitter. Diese Beamer sind meist jedoch teurer.

Anschlüsse des Beamers

Was ist ein Beamer ohne die notwendigen Anschlüsse. Den VGA- und/oder HDMI- und den DisplayPort-Anschluss nutzen Sie um den Beamer mit Ihrem Laptop oder einem externen Laufwerk (DVD- oder Blueray-Player) zu verbinden. Bei den USB-Anschlüssen sollten Sie darauf achten, welchen Sie benötigen. Einen ganz normalen USB-Eingang für einen Stick, oder vielleicht einen USB-Poweranschluss um Akkus externer Geräte wie zum Beispiel ein Smartphone zu laden. Mit einem USB-Eingang gäbe es auch die Möglichkeit, Präsentationen oder Videos direkt vom Stick abzuspielen. Diese Möglichkeit wird im Allgemeinen auch „PC-Free“ genannt. Auch gibt es Beamer mit SD-Kartenslot. Wenn Sie den Beamer mit Ihrem Computernetzwerk verbinden wollen ist ein Netzwerkanschluss (RJ45) notwendig.

Preise

Akzeptable Beamer für Ihr Office beginnen schon ab 250 Euro, gute Beamer würde ich bei einem Anfangspreis von ca. 400 Euro einschätzen. Um zu entscheiden, welcher Beamer für Sie der Richtige ist, ist es wichtig im Vorfeld zu überlegen wie Sie ihn nutzen wollen. Wollen Sie das Bild in Full-HD genießen ist der HDMI-Anschluss notwendig. Die 3D-Unterstützung muss ebenfalls explizit mit in der Produktbeschreibung angegeben sein, ansonsten wird das nicht funktionieren. Steht die Unabhängigkeit bezüglich der Präsentationswiedergabe im Vordergrund, kommen Sie um die „PC-Free“-Unterstützung nicht herum.

Fazit

Wenn Sie genau wissen was Ihr Beamer leisten soll können Sie viel genauer vergleichen. Je weniger Ansprüche Sie haben umso günstiger können Sie den Beamer einkaufen. Die Anschaffungskosten erhöhen sich je mehr Anschlüsse und auch Leistung benötigt werden. Aber auch die Möglichkeit eines Gebrauchtkaufs wäre eine Überlegung wert.

 

Link und Bildnachweis:

01. Elektronik-Kompendium

02. Beitragsbild von Beamer: Holger Knecht  / pixelio.de

Marcus Muthspiedl

Autor: Marcus Muthspiedl

Gründer von hello-it, IT-Supporter, Webmaster, Vater, Schreibling, technischer Schraubendreher, Möglichmacher, durch Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmen versierter Allrounder, Freewareempfehler und -selbstnutzer

Ein Kommentar

  1. Toller Beitrag! falls die Ansprüche den Geldbeutel sprengen, wirklich mal nach Gebrauchten Geräten Ausschau halten 😉

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