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Amazon – der Internetriese wächst rasant weiter

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Amazon wächst weiter – trotz schlechter Publicity

Die Schlagzeilen um Amazon fallen nicht immer positiv aus, schließlich wurde Amazon-Chef Jeff Bezos 2014 beispielsweise zum schlimmsten Chef der Welt gekürt. Ein nicht besonders schmeichelhafter Titel. Auf dem Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) in Berlin, vor drei Jahren, kürte ein Großteil der 20.000 Teilnehmer den milliardenschweren Gründer des Onlinehändlers zum größten Negativbeispiel eines Arbeitgebers.

 

Bild: vulcanpost.com

Der Onlinehändler ist dafür bekannt, seine Mitarbeiter per GPS überwachen zu lassen. Schikanen und Mobbing gehören genauso zum Alltagsbild, wie das Angestellte kaum Zeit für Pausen oder Zeit um etwas zu essen bekommen.

Trotzdem wächst der Internethändler weiter und weiter. Der amerikanische Internetriese spielt im deutschen Online-Handel eine dominierende Rolle. Um die 90 Prozent der Online-Einkäufer kaufen bei Amazon ein und geben auch an, nicht mehr in der Innenstadt einzukaufen. Der Marktführer hat das Einkaufsverhalten der Deutschen nachhaltig verändert. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung PwC hervor.

Deutschland auf Platz 5 der weltweit besten Amazon-Kunden

Ca. ein Drittel der Befragten gibt an, durch die Einkäufe beim Onlinehändler seltener im stationären Handel einzukaufen. Die Deutschen gehören damit weltweit zu den besten Kunden von Amazon. Nur in Japan, Großbritannien, Italien und den USA ist der PwC-STudie „Total Retail 2017“ zufolge der Anteil der Amazon-Kunden unter den Online-Shoppern noch größer.

Aber schon längst dient die Internetseite des Online-Giganten nicht mehr nur zum einkaufen. Ungefähr die Hälfte der deutscher Online-Shopper nutzt Amazon als Suchmaschine für Produkte und und auch zum Preisvergleich. Die Nutzung Amazons ist für diese Gruppe ein fester Bestandteil ihres Kaufprozesses geworden, heißt es in der Untersuchung. Produkte und Preise von Wettbewerbern vergleiche man stets mit dem Angebot und dem Preisniveau von Amazon.

Spitzen Umsätze und Gewinne

Obwohl das amerikanische Unternehmen milliardenschwere Investitionen tätigt, kann es den Gewinn dennoch im dritten Quartal leicht steigern. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Überschuss um 1,6 Prozent zu. Die Erlöse den Online-Käufe und der Cloud-Geschäfte wuchsen um 34 Prozent. Auch der Prime-Day hat dieses Jahr eine neue Rekordmarke aufgestellt.

Auch die im August zugekaufte (13,7 Milliarden Dollar) Bio-Supermarktkette Whole Foods steuerte 1,3 Milliarden Dollar zum Konzernumsatz und 21 Millionen Dollar zum operativen Gewinn bei. An der Börse schlagen sich die Umsätze und Gewinne selbstverständlich auch nieder. Die Aktie steigt nachbörslich um acht Prozent. Im Jahresverlauf liegt der Kurs mit 30 Prozent im Plus.

Natürlich sind auch die Aussichten auf das vierte – das Weihnachts-Quartal hervorragend. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz zwischen 56 und 60,5 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 28 bis 38 Prozent entspricht. Bei der Prognose für den operativen Gewinn gab der Konzern eine weite Spanne von 300 Millionen bis 1,65 Milliarden Dollar an.

Zu guter Letzt schlagen sich diese positiven Zahlen dadurch natürlich auch in den in stark steigenden Mitarbeiterzahlen nieder. Im dritten Quartal legte die Belegschaft im Jahresvergleich um 77 Prozent auf 541.900 Angestellte zu.

Quelle: heise.de

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